Service und Instandhaltung
Wie man einen Stillstand plant, damit er nicht länger dauert als nötig
Ein geplanter Stillstand ist die einzige Zeit, in der man an einer Linie uneingeschränkt arbeiten kann. Worauf es ankommt, damit alles Nötige erledigt wird.

Ein geplanter Stillstand ist für die Instandhaltung eine seltene Gelegenheit. Die Linie steht, die Anlagen sind zugänglich, und es lassen sich Arbeiten erledigen, für die im laufenden Betrieb kein Platz ist. Jede zusätzliche Stunde bedeutet jedoch verlorene Produktion – über das Ergebnis entscheidet daher vor allem die Vorbereitung.
Mit der Arbeitsliste beginnen, nicht mit dem Termin
Schreiben Sie zuerst auf, was erledigt werden muss: aufgeschobene Reparaturen, vorbeugende Wechsel, Prüfungen und Kontrollen. Erst der Arbeitsumfang zeigt, wie viele Leute und wie viel Zeit nötig sind. Der umgekehrte Weg – fester Termin und „was wir schaffen“ – endet meist damit, dass Wichtiges auf das nächste Mal verschoben wird.
Teile und Material im Voraus bestellen
Die häufigste Verzögerung verursacht nicht die Arbeit selbst, sondern ein fehlendes Teil. Lager, Dichtungen, Kupplungen oder ein Ersatzgetriebe sollten vor dem Anhalten der Linie vor Ort sein. Bei Sonderteilen mit längeren Lieferzeiten rechnen.
Alle Gewerke in einem Zeitplan koordinieren
Mechaniker, Elektriker und Bautrupps treffen oft am selben Ort aufeinander. Ein gemeinsamer Zeitplan mit klarer Reihenfolge verhindert, dass ein Gewerk auf das andere warten muss.
Zeit für das Anfahren einplanen
Nach jedem Eingriff muss die Anlage getestet und angefahren werden. Ein Puffer am Ende des Stillstands ist günstiger als ein unerwarteter Ausfall in der ersten Schicht nach dem Neustart.
Wir unterstützen Sie bei Vorbereitung und Durchführung des Stillstands – mit Verstärkung Ihres Instandhaltungsteams, Ersatzteilen und der Koordination aller Gewerke.



