Industriehydraulik
Hydraulikzylinder überholen oder neu kaufen? So treffen Sie die Entscheidung
Ein Ölleck oder Kraftverlust bedeutet nicht gleich einen neuen Zylinder. Wann sich eine Überholung lohnt und was dabei passiert.

Ein Hydraulikzylinder fällt selten von heute auf morgen aus. Zuerst zeigt sich ein kleines Ölleck, eine langsamere Bewegung oder ein Kraftverlust. Dann lohnt es sich, über eine Überholung nachzudenken – bei größeren Zylindern ist sie meist deutlich schneller und günstiger als ein Neuteil.
Wann sich eine Überholung lohnt
Sind Zylinderrohr und Kolbenstange in gutem Zustand, genügt oft der Austausch von Dichtungen und Führungsbuchsen sowie die Reparatur kleiner Oberflächenschäden. Bei großen Pressenzylindern, bei denen ein Neuteil teuer ist und lange Lieferzeiten hat, ist die Überholung meist die klare Wahl.
Wann ein neuer Zylinder besser ist
Tiefe Riefen an der Kolbenstange, Verformungen, Korrosion im Druckbereich oder wiederholte Ausfälle derselben Art können bedeuten, dass sich die Reparatur nicht lohnt. Klarheit bringt die Diagnose nach der Demontage.
Was eine Überholung umfasst
Ausbau, Zerlegen, Prüfung und Vermessung der Teile, Austausch von Dichtungen und Verschleißteilen sowie bei Bedarf die Reparatur der Stangenoberfläche. Zum Schluss Druckprüfung und Funktionskontrolle vor dem Wiedereinbau.
Vorausplanen
Wenn Sie wissen, dass ein Zylinder am Ende seiner Lebensdauer ist, planen Sie die Überholung für einen Stillstand ein. So vermeiden Sie ungeplante Produktionsausfälle.
Wir übernehmen Service und Überholung von Hydraulikzylindern einschließlich Ausbau, Transport und Wiedereinbau.



